Die Familie

Und das soll eine Familie sein?

Der Begriff "Familie" ist ein großer Streitpunkt zwischen Jacob und Wilhelm. Denn für Jacob ist dieser Haushalt voller bunter Gestalten nicht mehr als eine Hausgemeinschaft, eine mehr oder weniger zufällige Ansammlung der unterschiedlichsten Menschen, mit denen er sich auseinandersetzen muss. Für Wilhelm ist es eine Familie, die er in sein Herz geschlossen hat und für die er immer da ist, von der er erwartet, dass alle jederzeit füreinander da sind.

 

Tatsächlich verwandt miteinander sind nur Jacob und Wilhelm und die Zwillinge natürlich, Hänsel und Gretel. Außerdem sind die Brüder Grimm deren Pflegeeltern. Der Rest ist aus den verschiedensten Gründen hier: Hexe wurde ursprünglich als Haushälterin eingestellt, eine Rolle, die sie zwar noch erfüllt, wobei ihre Tätigkeiten inzwischen weit darüber hinaus gehen. Denn gerade wenn die Gebrüder mal wieder streiten muss ja jemand die Autorität sein, welche die Familie zusammen hält. Wolf hilft Hexe im Haushalt und ist froh, der Welt zu entkommen. Auch Rapunzel ist hier, um einen gewissen Schutz vor der Welt draußen zu genießen. Zwar ist sie die schönste Frau der Welt, aber deswegen noch nicht unbedingt dazu befähigt, draußen auch klar zu kommen. Wieso Frosch im Haushalt wohnt, weiß eigentlich niemand so genau, doch er ist nun einmal da. Und dann sind da noch A, Enzyklopädie, Aber und Frucht - die Wörter. Sie sollen Jacob bei seinem aktuellen Großprojekt helfen: einem allumfassenden deutschen Wörterbuch.

 

Eigentlich wollte Jacob ja, dass Wilhelm ihm hilft, nach dem Grundsatz der Brüder: Die Arbeit des Einen ist auch immer die Arbeit des Anderen. Doch Wilhelm verfolgt seit kurzer Zeit eigene Ziele. Denn Wilhelm möchte neuer Oberbürgermeister von Gemsburg werden!

 

Tja, und das soll eine Familie sein? Wahrscheinlich ist es Ansichtssache. Nur so viel: Am Ende eines langen Tages, egal wie viel sie gestritten haben, was für Vorfälle es gab, kommt diese Gruppe von Menschen im Esszimmer zusammen und genießt zusammen ihr Abendessen. Nun ja, manchmal genießen sie es - manchmal knirscht es auch einfach nur.

Jacob Grimm

der Gründlichste

Professor Dr. Jacob Grimm – um ihn beim vollen Titel zu nennen – hat sich eine höchst ambitionierte Aufgabe ausgesucht: Er will ein allumfassendes deutsches Wörterbuch schreiben, das nicht nur alle deutschen Wörter einordnet und definiert, sondern auch alle importierten Begriffe aussortiert. Jacobs Ziel ist es, die deutsche Sprache, die sich so viele Anleihen vor allem aus dem Englischen geholt hat, wieder auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und so durch ein klar definiertes Sprachverständnis Missverständnissen unter den Menschen vorzubeugen. Denn wie Jacob es sagt: "Eine Sprache definiert unsere Kommunikation und damit auch unsere Identität. Ein besseres Verständnis füreinander, das durch geordneten Sprachgebrauch entsteht, kann uns näher zusammen bringen, während Chaos unweigerlich zu Konflikt und Entzweiung führt. Was wir brauchen ist ein klares, unmissverständliches Regelwerk, das uns hilft unsere Sprache zu sortieren und uns die nötige Einheit gibt, die unsere Gesellschaft braucht."

Eigentlich wollte Jacob dieses Wörterbuch ja gemeinsam mit seinem Bruder schreiben, doch da dieser seinen politischen Zielen nachgeht, muss Jacob sich mit den Wörtern als Gehilfen begnügen. Und dabei wird er auch noch gezwungen, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das er jahrelang erfolgreich auf Abstand halten konnte: Andere Menschen.

Wilhelm Grimm

der Idealistischste

Wilhelm Grimm hat große Ambitionen. Denn obwohl auch er ursprünglich Sprachwissenschaftler ist, wie sein Bruder, möchte er neuer Oberbürgermeister von Gemsburg werden. Wohl kaum jemand glaubt so sehr an die Idee einer offenen, friedlichen und freundlichen Gesellschaft, wie Wilhelm, und er will alles dafür tun, diese nicht nur in seinem Haus, sondern in seiner ganzen Stadt umzusetzen. Dass dies zu Spannungen mit seinem Bruder, dem ihm liebsten Menschen auf der Welt, führt, tut ihm weh, hält ihn jedoch nicht auf. Genausowenig wie seine schwache Gesundheit, die ihm schon sein ganzes Leben Probleme bereitet und wegen der er auch immer mit einem Gehstock gehen muss.

Wilhelms Vision: Seine Stadt dazu zu bringen, sich gegenseitig als Familie anzusehen, will heißen trotz aller Differenzen und Probleme, die im Alltag entstehen, den Fokus auf die Gemeinsamkeiten und den Zusammenhalt zu legen. Dabei ist Wilhelm sich durchaus bewusst, dass es sich dabei um eine Utopie handeln könnte. Aber wie er selbst sagt: "Wenn man sich so lange mit Märchen beschäftigt hat wie ich, fängt man irgendwann an zu glauben, dass sogar Wölfe und Lämmer miteinander reden und vielleicht sogar auskommen können."

Hexe

die Souveränste

Jeder Haushalt braucht eine Hexe, aber der grimmsche Haushalt braucht sie ganz besonders. Denn während Jacob und Wilhelm jeweils auf ihre eigene Weise ihren Kopf in den Wolken haben, steht Hexe mit beiden Beinen mitten im Leben und kann mit ihrer manchmal schon schmerzvoll pragmatischen Art jederzeit das Kommando in der Familie übernehmen, oder diese im Notfall zusammen halten. Das macht sie nicht zum Kopf der Familie, sondern zum Herzen, das – im medizinischen Sinn – immer am Pumpen ist, um den Organismus Familie am Leben zu halten. Und es gibt niemanden in der Familie, der sie nicht respektiert.

Das geht sogar so weit, dass sich niemand zu fragen traut, woher sie eigentlich stammt, oder was sie mit ihrem Leben angefangen hat, bevor sie Haushälterin der Grimms wurde. Dabei sind die wildesten Gerüchte im Umlauf, von der russischen Spionin bis hin zur Geliebten eines südamerkanischen Drogenbosses, die ihn umgebracht und dann sein Kartell weiter geführt hat, bis es ihr zu langweilig wurde. Es gibt auch das Gerücht, dass die meisten Gerüchte von Hexe selbst in Umlauf gebracht worden sind, doch selbst das kann niemand wirklich bestätigen.

Letzten Endes bleibt Hexe also ein weises, einflussreiches, aber auch herzliches Mysterium.

Wolf

der Hungrigste

Wolf ist nicht nur ein stark behaartes Muskelpaket mit kindlichem Gesicht, das am liebsten in Shorts und Unterhemd herumläuft, sondern auch eine Seele von einem Menschen. Wenn es jemals ein Individuum gab, auf das der Spruch "Er würde keiner Fliege etwas zu Leide tun" zugetroffen hat, dann ist es Wolf. Sowohl das "Nicht zu Leide tun" als auch der Konjunktiv passen dabei wie die Faust auf's Auge. Denn Wolf würde am Liebsten niemandem etwas tun, kann dies jedoch nicht immer kontrollieren. Aufgewachsen auf einer Kannibaleninsel, von der er erst im Teenie-Alter entkommen konnte, um dann als junger Erwachsener in Deutschland zu landen, trägt er immer noch ein paar Traumata aus seiner Kindheit mit sich herum. Zum Beispiel: Wenn er Fleisch oder Wurst isst, löst das bei ihm einen Heißhunger auf Menschenfleisch aus, der nur schwer zu stoppen ist. Oder wenn er das Fleisch nur riecht. Oder bei zu viel Stress. Oder, oder, oder... Deshalb verlässt Wolf selten die Wohnung und ist Veganer geworden.

Zu seinem Glück hat er kurz nach seiner Ankunft in Deutschland Hexe getroffen, die sich seitdem seiner angenommen hat. Inzwischen arbeitet die ganze Familie mit ihm an seinen Störungen, Hexe als seine Therapeutin, Hänsel und Gretel trainieren mit ihm und der Wurst und der Rest der Familie versucht ebenfalls nach Kräften, ihn zu unterstützen. Denn wie schon gesagt – abgesehen von seinen menschenfressenden Ausbrüchen ist er eine Seele von einem Menschen!

Frosch

der Züngelndste

Es gibt drei Dinge, die ihr über Frosch wissen müsst: Er sieht besser aus, als es ihm gut tut, er trägt ausschließlich komplett grüne Maßanzüge (man sieht ihn entweder in einem solchen oder nackt) und er hat die goldene Zunge. Letztere wird nicht nur von der Damenwelt immer wieder schwärmerisch erwähnt (meistens gefolgt von einem Ausbruch darüber, was für ein Arsch Frosch ist), sondern ist auch der Grund für Froschs Erfolg in der Geschäftswelt. Er kann jeden Menschen von fast allem überzeugen, vor allem davon etwas zu kaufen oder zu verkaufen. Von daher war natürlich klar, dass Wilhelm, als er seinen Wahlkampf begann, Frosch als Pressesprecher haben wollte. Eine Rolle, die Frosch nur zu gerne angenommen hat. Nicht zuletzt, weil er auch im Fernsehen einfach so verboten gut aussieht. Aus ähnlichen Gründen macht er zusammen mit Rapunzel die YouTube-Show "Erklär's Rapuzel". Was genau sich dahinter verbrigt, erfahrt ihr morgen!

Wieso oder auch wann genau Frosch im grimmschen Haushalt eingezogen ist, kann niemand mehr genau sagen, aber er ist nun einmal da und gehört inzwischen zur Familie, auch wenn seine geringen Skrupel und sehr losen Moralvorstellungen immer wieder zu Reibungen mit vielen anderen Familienmitglieder führen. Trotzdem ist er ein unverzichtbarer Teil der Familie, der immer für Unterhaltung sorgt und wenn es drauf ankommt immer wieder unkonventionelle, aber wirksame Pläne hervor bringt.

Rapunzel

die Schönste

Jetzt haben wir die Ehre, das Vergnügen, euch die schönste Frau der Welt vorzustellen: Rapunzel! In ihrem Fall ist die Bezeichnung "schönste Frau der Welt" keine Ansichtssache, kein geschmackliches Urteil, sondern ein harter und unumstößlicher Fakt, von Männern und Frauen gleichermaßen anerkannt. Rapunzel ist einfach die Schönste. Und nicht nur das. Rapunzel ist auch Deutschlands größter YouTube-Star! Auf ihrem Channel "BlondImTurm" stellt sie Beauty-Produkte vor, redet über die neuesten Modetrends und lädt Gäste ein, mit denen sie gerne Spiele spielt.

Um Wilhelm bei seinem Wahlkampf zu helfen, hat Rapunzel zusammen mit Frosch ein neues Format eingeführt, mit dem Titel "Erklär's Rapunzel". Denn so schön und berühmt sie auch ist, sie ist nun einmal nicht die Schlauste. Sie ist ein freundlicher, herzlicher, fröhlicher und durchaus durchsetzungsfähiger Mensch – aber sie ist nicht besonders schlau. Also versucht Frosch mit wechselnden Gästen Rapunzel in dem neuen Format immer wieder aktuelle Wahlkampf-Themen zu erklären. Eine Folge "Erklär's Rapunzel" findet ihr ab dem 15. März auf dem Grimmatorium-Channel, wo sie dann jeden zweiten Donnerstag neu erscheinen.

Außer schönster Frau der Welt und YouTube-Star ist Rapunzel noch Modedesign-Studentin (sie hat zwar kein Abitur und weiß auch nicht recht, was das sein soll, aber an der Uni "waren alle voll nett zu mir") und Jungfrau (nicht als Sternzeichen; bis sie den Einen gefunden hat, dürfen eventuelle Freunde eben mal Händchen halten – wenn sie brav waren). Das alles macht aus Rapunzel eine der zentralen Personen im grimmschen Haushalt, für die wohl jeder andere Bewohner alles tun würde.

Hänsel & Gretel

die Chaotischsten

Diese zwei Grimmatorium-Bewohner kann man nur im Doppelpack vorstellen, denn Hänsel und Gretel werden niemals einzeln angetroffen. Sie sind immer zu zweit, immer laut und immer dabei, Chaos zu verbreiten. Sie sind die Pflegekinder von Jacob und Wilhelm, sie sind Geschwister, aber sie sind noch mehr als das: sie sind Zwillinge! Ja, wirklich. Auch wenn Hänsel türkischstämmig und Gretel deutschstämmig aussieht. Sie sind Zwillinge und der Rest der Welt soll einfach mal drauf klar kommen!

Darüber hinaus sind sie Schüler mit Oberstufenstress, die vor der Frage stehen: was sollen wir nach dem Abi aus uns machen? So suchen sie lautstark nach ihrem Weg im Leben, während sie nebenbei noch Schülersprecher sind, Wilhelm bei seinem Wahlkampf helfen oder nebenbei auch mal versuchen, das Jugendwort des Jahres in Umlauf zu bringen. Egal was es letzten Endes ist, bei Hänsel und Gretel kann man sich immer sicher sein, dass laut, chaotisch und sehr unterhaltsam wird.

A

der Geregeltste

Mit A stellen wir euch eines der ordentlichsten Familienmitglieder vor, so sehr von einem Verlangen nach Ordnung durchdrungen, dass er sogar Jacob Konkurrenz macht. Deswegen wird A manchmal auch "der kleine Jacob" genannt, jedoch meistens hinter seinem Rücken. Doch es beschreibt ihn sehr gut, denn sein großes Vorbild ist Jacob Grimm und das schon seit lange bevor A nach Deutschland gekommen ist. Da er nur einen Buchstaben als Namen hat und kein volles Wort, musste er in seinem Heimatland Lexisgistan mehrere Sprachen lernen, in denen sein Name vorkommt – er entschied sich für Deutsch, Englisch und Latein. Ausgebildet an Lexisgistans besten Universitäten, ist A sehr stolz auf seine Bildung, vor allem da er sich mit seinem afrikanischen Aussehen (seine Eltern waren Einwanderer) besonders durchkämpfen musste. Dennoch ist er besonders stolz auf seine Wurzeln in der "Wiege der Menschheit".

A mag – ähnlich wie Jacob – nicht immer das umgänglichste Familienmitglied sein und fühlt sich manchmal sehr schnell beleidigt, aber er ist absolut zuverlässig und mit seinem Intellekt nicht nur für die Arbeit am Wörterbuch eine Bereicherung.

 

Und jetzt noch ein kleines Wort zu Lexisigstan, um dieses verrückte Land etwas zu erklären: Lexisgistan ist eine Nation im Nahen Osten, die von einem brutalen und durchgedrehten Diktator beherrscht wird. Dieser Diktator hat unter Anderem erlassen, dass jeder Bürger von Lexisgistan ein bestimmtes Wort als Namen bekommt, sich selbst als Wort bezeichnen muss und die Sprache erlernen soll, aus der das Wort stammt. Dadurch soll die Überwachung der Bürger erleichtert und gleichzeitig verhindert werden, dass die Bevölkerung sich effektiv organisieren kann. Dennoch versinkt das Land seit einiger Zeit im Bürgerkrieg, weswegen viele Wörter (so wollen sie übrigens nicht genannt werden, denn sie sind auch Menschen) fliehen, bevorzugt in die Länder, deren Sprachen sie beherrschen. Auf diese Weise kamen nun eben A, Enzyklopädie, Aber und Frucht nach Deutschland und zur Familie Grimm.

Enzyklopädie

der dickste Kumpel

Enzyklopädie zeichnet sich durch zwei Dinge aus: ein perfektes Gedächtnis und einen unbändigen Drang nach Freundschaft. Alles, was Enzyklopädie jemals gesehen, gelesen oder gehört hat, kann er sich merken. Seine Festplatte ist niemals voll, sondern höchstens hungrig nach mehr. Als Kind hat er alle Bücher verschlungen, an die er herankommen konnte, und als er dann Zugang zum Internet hatte, ging das Informationensammeln erst so richtig los. Seinen eigenen Angaben nach hat er "Google gelesen", auch wenn er immer wieder darauf hingewiesen wird, dass dies unmöglich ist. Leider kann er aus dem Wissen absolut nichts machen. Er kann es aufnehmen und ausspucken, aber er ist nicht besonders gut darin, es praktisch einzusetzen. Er ist der Mann, der alles weiß und nichts kann.

Aber das mit dem Können ist ihm auch gar nicht so wichtig. Immerhin hat er genügend Gesprächsstoff, um sich mit jedem auf dem Planeten unterhalten zu können, und das ist Enzyklopädie viel mehr wert. Denn sein eigentliches Ziel ist es, mit allem und jedem Freund zu sein, nicht wie A zu versuchen, nach starren Regeln miteinander auszukommen, sondern Freunde zu sein, die sich vertragen und zusammen eine schöne Zeit haben können. Doch will er dies meist leider so sehr, dass viele Menschen ihn als unheimlich und/oder gestört empfinden. Aber so eine Kleinigkeit wie ein negativer erster Eindruck wird einen unverbesserlichen Optimisten wie Enzyklopädie niemals aufhalten!

Aber

die Gemeinste

Sie ist klein, bleich und verschwindet fast immer in ihren Kapuzenpullis. Doch hauptsächlich ist Aber vor allem gerne eines: gemein. Denn das Leben ist kurz und sinnlos und die paar Dinge, die ihr Freude bereiten sind Computer und alles was sich damit anstellen lässt, Games und eben zu anderen Menschen gemein zu sein. Denn wenn andere Leute ausrasten, ist das immer ein großer Spaß.

Einen großen Plan für ihr Leben hat Aber nicht. Sie lässt sich treiben und tut, was eben gerade unterhaltsam ist. Auch die Moral ist ein Thema, das ihr nicht so liegt. Man sollte meinen, dass sie sich da gut mit Frosch versteht, aber für diesen hat sie keinerlei Respekt. Ihrer Ansicht nach sind die einzigen "semicoolen" Familienmitglieder Hänsel und Gretel. Nur vor Jacob hat sie so etwas wie Respekt. Vor seiner Hingabe an seine Arbeit und seiner Verrücktheit. Ansonsten steht bei Aber nur eins auf dem Programm: Zeitvertreib.

Frucht

die Bunteste

Als Letztes wollen wir euch heute noch das bunteste Mitglied des Grimmatoriums vorstellen: Frucht! Sie trägt nicht nur die buntesten Outfits, die jemals jemand gesehen hat, sie ist ein Freigeist in allerlei Belangen und ein großer Musik-Nerd. Am Liebsten wäre Frucht selbst Musikerin, eine weibliche Bob-Dylan-Version mit modernerem Sound, nur leider spielt sie die Gitarre mehr schlecht als recht und singt absolut grauenhaft. Was sie sehr gut kann, auch wenn man ihr das nicht ansieht und ihr ständiges zu spät kommen nicht dafür spricht, ist organisieren. Insofern ist sie sowohl bei Jacobs Wörterbuch, als auch bei Wilhelms Wahlkampf eine große Hilfe.

In der grimmschen Wohnung wohnt sie mit Frosch zusammen, dessen Sicht auf die Welt sich zwar gewaltig von der Ihren unterscheidet, mit dem sie sich aber trotzdem besser versteht, als mit irgendjemand sonst in der Familie. Ohne es zu wollen werden die beiden beste Freunde, was vielleicht auch daran liegt, dass sie in einer Sache beide dasselbe wollen: Frauen. Obwohl Frucht dabei eher nach der traditionellen Beziehung sucht, während Frosch – nun ja, einfach Frosch ist.

Auf jeden Fall bringt Frucht viel Leben, Spaß, Kreativität und alle Farben des Regenbogens mit in die Familie und ist aus dieser nicht mehr wegzudenken!

Nachdem ihr nun alle kennen gelernt habt, schaut gleich mal in unsere erste Staffel rein...

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© Ralph Mönius. Alles Grimmtorium-Artwork von Lisa Liepelt. Grimmatorium-Musik von Vien-Ha Nguyen. Alle anderen Bild-, Ton- und Textrechte liegen, sofern nicht anders ausgezeichnet, bei Ralph Mönius.